Einstand nach Maß: 3:1 bei Paulis Zweiter
17.02.2012 von Florian Möller
Kadah wieder da, Cornelius macht alles klar

Es war ein Einstand nach Maß ins Fußballjahr 2012. Unser neues Trainerteam Ramazan Yildirim und Serkan Rinal konnte sich am Nachmittag über einen 3:1 (1:0)-Erfolg beim FC St. Pauli II freuen.
Die Handschrift des Trainers war dabei schnell zu erkennen. Hohe Disziplin, große Laufbereitschaft und sehenswerte Spielzüge legten die ganz in schwarz gekleideten Grünweißen an den Tag und gingen so auch nach 29 Minuten verdient in Führung: Gebers auf Hartmann, der direkt in Steinwarths Lauf und dessen Flanke vollendete Deniz Kadah im Fünfmeterraum in typischer Torjägermanier zum 1:0 (29.). Vasilis Vallianos hätte eine Minute zuvor bereits die Führung erzielen müssen, als Cornelius den Ball vom Flügel hinein gab, Kadah mit Übersicht passieren ließ und Vallianos so die Möglichkeit gab, frei vor St. Paulis Schlussmann Schenk aufzutauchen. Dieser reagierte jedoch stark und parierte mit dem linken Fuß (28.).
Auf der anderen Seite hatte Kurczynski den Hauch einer Chance, Toboll war bei seinem Schuss aus zehn Metern jedoch auf dem Posten (7.).
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der VfB das Spielgeschehen weitestgehend und als Zekiri in der 51. Minute im Strafraum zu Fall kam, entschied der Unparteiische Jan Seidel aus Henningsdorf auf Elfmeter. Marcel Gebers ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:0 (52.).
Weitere gute Konterchancen ergaben sich nun für den VfB, der finale Pass kam jedoch meist einen Tick zu ungenau und so geriet der VfB noch einmal ins Zittern, als Seidel nach einem Tackling von Moritz Marheineke erneut auf den Punkt zeigte und Alassani den Ball wuchtig unter die Latte nagelte (74.). Als Pini mit einem Hammer aus 20 Metern nur die Latte traf und Alassani den Abpraller neben das leere Tor köpfte (80.) musste man dem Fußballgott danken, konnte sich aber auf die Weisheit berufen, das Glück eben nur der Tüchtige hat. Und tüchtig war der VfB heute. Stellvertretend für seine Mannschaft stellte dies Danny Cornelius noch einmal unter Beweis, als er einen Riesenspurt zum 3:1-Endstand vollendete (88.).
Ein Spiel, das Spaß machte und die Hoffnung auf ein erfolgreicheres zweites Halbjahr dieser Saison schürt. Weiter geht es für den VfB am kommenden Freitag, dann um 19 Uhr gegen den ZFC Meuselwitz im pokerstars.de-Stadion an der Lohmühle.
Fotos: Christoph Kugel, www.kooogel.de
FC St. Pauli II: Schenk – Heinemann, Brückner, Kurczynski, Sobiech, Alassani, Andrijanic, Duve (46. Pini), Filipovic (60. Güner), Kalla, Takyi (64. Tidim)
VfB Lübeck: Toboll - Schaffrath, Zekiri (82. Diabang), Steinwarth, Vallianos (90. Kluk), Lange, Gebers, Cornelius, Hartmann (78. Voss), Kadah, Marheineke
Tore: 0:1 Kadah (29.), 0:2 Gebers (51./FE), 1:2 Alassani (74./FE), 1:3 Cornelius (88.)
Gelbe Karten: Andrijanic - Marheineke
Zuschauer: 527
Schiedsrichter: Jan Seidel (Henningsdorf)









































